Die kurze Antwort, ohne Ausflüchte: Eine professionelle Unternehmenswebsite kostet in Heilbronn und der Region zwischen 1.500 und 4.000 Euro – einmalig, als Projektpreis. Darunter bekommen Sie einen Baukasten oder ein Template. Darüber beginnen Projekte mit Onlineshop, Buchungssystemen oder Sonderfunktionen.
Das ist die Zahl, die die meisten Agenturen erst im Gespräch rausrücken. Wir schreiben sie in den ersten Absatz, weil Sie genau danach gesucht haben.
Jetzt zur längeren Antwort – denn interessanter als die Zahl ist, was sie bestimmt.
Warum es „die eine Zahl” nicht gibt
„Was kostet ein Haus?” – kommt drauf an. Garage oder Villa? Genauso bei Websites. Der Preis hängt an drei Fragen:
Wie viele Seiten braucht es? Ein Malerbetrieb mit Startseite, Leistungen, Referenzen und Kontakt ist ein anderes Projekt als ein Unternehmen mit 15 Leistungsbereichen, Standortseiten und Blog.
Was soll die Website leisten? Nur da sein und seriös aussehen – oder aktiv Kunden bringen? Eine Website, die bei Google gefunden werden soll, braucht Textarbeit, Suchmaschinenoptimierung und technische Sauberkeit. Das ist Arbeit, die man nicht sieht, aber bezahlt.
Was ist an Material da? Gute Fotos, fertige Texte, ein Logo – oder nichts von alledem? Fotografie und Text machen oft ein Drittel des Aufwands aus.
Die konkreten Zahlen bei uns
Wir haben unsere Preise öffentlich auf der Preisseite stehen – mit allem, was drinsteckt. Die Kurzfassung:
Starter: 1.500 – 1.900 €. Professionell online, schnell und sauber. Für den Betrieb, der gefunden werden will, wenn jemand seinen Namen googelt, und dabei einen guten Eindruck machen möchte. Wenige Seiten, sauber gebaut, auf dem Handy einwandfrei.
Professional: 2.000 – 2.800 €. Die Website, die Kunden gewinnt. Mehr Seiten, durchdachte Struktur, Suchmaschinenoptimierung für die Region, Texte die verkaufen statt nur beschreiben. Das ist das Paket, das die meisten Handwerker und Dienstleister aus der Region bei uns buchen.
Business: 3.000 – 3.800 €. Ihr digitaler Vertriebskanal. Für Unternehmen, die über die Website systematisch Anfragen generieren wollen: mehr Umfang, Landingpages, tiefere SEO-Arbeit.
Alles darüber ist Individualprojekt und wird nach Aufwand kalkuliert – dann sprechen wir vorher konkret über Ziele und Budget.
Ein Beispiel, wie sich das rechnet: Für einen Handwerksbetrieb aus der Region haben wir Standortseiten gebaut, die nach sechs Wochen auf Position 2 bei Google standen. Eine einzige zusätzliche Anfrage pro Monat über die Website – und die Investition hat sich im ersten Jahr mehrfach bezahlt gemacht.
Und was ist mit „Website ab 99 €”?
Die Angebote gibt es, und sie sind nicht alle Betrug – aber sie rechnen anders, als es auf dem Plakat steht.
Baukästen (Wix, Jimdo & Co.): kosten anfangs fast nichts, dafür monatlich – dauerhaft. Nach fünf Jahren haben Sie ähnlich viel bezahlt wie für eine eigene Website, besitzen aber nichts: Ziehen Sie um, fangen Sie bei null an. Dazu eingeschränkte Suchmaschinenoptimierung und der Look von der Stange.
„Ab 99 €“-Agenturen: Der Preis gilt für das nackte Template. Jede Änderung, jede Unterseite, jedes Bild kostet extra – oder es läuft über einen Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit und monatlichen Raten. Rechnen Sie die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit aus, bevor Sie unterschreiben. Das ist der einzige Vergleich, der zählt.
Der Neffe, der „sowas kann”: kostet einen Gefallen und liefert manchmal Brauchbares. Die Probleme kommen später: Wer aktualisiert? Wer haftet bei Abmahnungen wegen Datenschutz? Wer hilft, wenn die Seite gehackt wird? Eine Website ist kein Bild, das man einmal aufhängt.
Die laufenden Kosten – die ehrliche Fußnote
Einmal bauen reicht nicht ganz. Rechnen Sie dazu:
- Hosting und Domain: ab etwa 10–25 € im Monat, je nach Anspruch
- Pflege und Updates: entweder selbst machen oder als Wartung dazubuchen
- Inhalte: eine Website, die Kunden bringen soll, lebt davon, dass ab und zu etwas Neues draufkommt
Wer Ihnen eine Website ohne laufende Kosten verspricht, verschweigt etwas.
Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen
Nach über zehn Jahren in dem Geschäft – das sind die Fragen, die die Spreu vom Weizen trennen:
- Steht der Preis öffentlich da? Wer seine Preise versteckt, will erst Ihre Schmerzgrenze kennenlernen.
- Gehört Ihnen die Website danach? Domain, Inhalte, Zugänge – alles auf Ihren Namen. Alles andere ist eine Leine.
- Gibt es echte Referenzen aus der Region? Anschauen, anklicken, im Zweifel den Betrieb anrufen und fragen, wie die Zusammenarbeit war.
- Wird über Ziele geredet oder nur über Design? „Schön” ist kein Geschäftsziel. „Mehr Anfragen aus Heilbronn” ist eins.
Der ehrlichste Weg zur eigenen Zahl
Was Ihre Website kosten würde, hängt von Ihrem Betrieb ab – und das lässt sich klären, ohne dass Sie einen Termin absitzen müssen:
Schritt 1: Machen Sie den kostenlosen Website-Check. Der zeigt in 60 Sekunden, wo Ihre aktuelle Seite steht – Ladezeit, Google-Sichtbarkeit, Handy-Tauglichkeit. Ohne Anmeldung.
Schritt 2: Auf der Preisseite können Sie Ihr Projekt durchklicken und bekommen sofort eine Preisspanne – nicht „auf Anfrage”, sondern eine Zahl.
Schritt 3: Wenn die Zahl passt, reden wir. Sie sprechen dabei nicht mit einem Vertrieb, sondern mit dem, der Ihre Website nachher baut.
Eine gute Website ist kein Kostenpunkt. Sie ist der einzige Mitarbeiter, der nachts um elf noch Anfragen entgegennimmt, nie krank ist und für unter 4.000 € eingestellt werden kann. So gerechnet, ist die Frage nicht, ob Sie sich eine professionelle Website leisten können – sondern wie lange Sie sich die alte noch leisten wollen.